Der März ist der messestärkste Monat des Jahres in Deutschland: Mehr als 50 Messen finden in diesen 31 Tagen statt – ein deutliches Signal für die Dynamik der Branche. Die deutsche Messewirtschaft nutzt den Hochlauf des Messegeschäfts für die Branchenaktion #MesseMonatMärz, um zu zeigen, was hinter den Kulissen geschieht und welche wirtschaftliche Bedeutung Messen haben – selbst wenn keine Veranstaltung läuft.

Zugleich startet der Verband der deutschen Messewirtschaft AUMA eine neue Podcast-Reihe: „Ausstellungsfrage – Der Podcast zur deutschen Messewirtschaft“. Die erste Folge erscheint am 10. März und soll ein tieferes Verständnis für die Welt der Messen vermitteln. Der Verband betont, dass Messen Treff-, Dreh- und Knotenpunkte für Innovation und Wirtschaft sind – eine Branche von Weltrang.

Ein weiteres Jubiläum steht an: Die Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen FKM feiert ihr 60. Jahr. Seit 1966 zertifiziert die Organisation Besucher- und Ausstellerzahlen und sorgt damit für transparente Daten in der Messewirtschaft.

Deutsche Messewirtschaft ist Branche von Weltrang

Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA, unterstreicht die globale Bedeutung der Branche: „Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden hierzulande statt. Die Dichte der Messeplätze ist einmalig. Es gibt kaum ein Lebensthema, das nicht auf einer Messe mit Angebot und Nachfrage in Deutschland gespiegelt wird. Messen sind der Treff-, Dreh- und Knotenpunkt für Innovation, Inspiration und Partnerschaft. An uns hängt viel mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist: Die Messewirtschaft selbst trägt mit jährlich 30 Milliarden Euro wirtschaftlicher Effekte zum Wohlstand unseres Landes bei. Die Branche sichert wenigstens 280.000 Jobs deutschlandweit. Und sie beschert unserem Staat 5,4 Milliarden Euro Steuereinnahmen. Die deutsche Messewirtschaft ist eine Branche von Weltrang.“

Besonders aktiv ist der Messeplatz Düsseldorf mit sieben Veranstaltungen allein im März. Über das Gesamtjahr hinweg führt Stuttgart mit 25 Messen, gefolgt von Köln und Nürnberg mit jeweils 24. Nordrhein-Westfalen wird im März zum Messe-Hotspot mit 14 Veranstaltungen. Die messestärksten Tage sind der 25. und 26. März, an denen jeweils elf Messen parallel stattfinden. Thematisch dominieren Baumessen sowie Veranstaltungen rund um Nahrungs- und Genussmittel. 60 Prozent der Märzmessen richten sich an Fachpublikum, 40 Prozent sind Endverbrauchermessen.

Für 2025 zeigen erste Hochrechnungen der Branche ein Plus: Auf den 304 Messen des Vorjahres wurden 190.490 Aussteller gezählt – ein Anstieg von 0,7 Prozent. Die Standfläche wuchs ebenfalls um 0,7 Prozent auf mehr als 6,9 Millionen Quadratmeter. Besonders deutlich legte die Besucherzahl zu: Mit mehr als 12,8 Millionen Gästen bedeutet dies ein Plus von drei Prozent.

Zu den Höhepunkten des Monats gehören unter anderem die Internationale Eisenwarenmesse in Köln (3. bis 6. März, Koelnmesse), die ITB in Berlin (3. bis 5. März, Messe Berlin), die Internationale Handwerksmesse in München (4. bis 8. März, Gesellschaft für Handwerksmessen), die ProWein in Düsseldorf (15. bis 17. März, Messe Düsseldorf), die Leipziger Buchmesse (19. bis 22. März, Leipziger Messe) und die Logimat in Stuttgart (24. bis 26. März, Euroexpo). Insgesamt deckt der Messekalender Themen von Bildung und Tourismus über Handwerk und Logistik bis hin zu Genuss und Technologie ab.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Kategorien: Messebau

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