Die BIO-Europe 2025 hat Wien einmal mehr als starke internationale Bühne für Innovation, Forschung und Kooperation positioniert. Europas führendes Partnering-Event für Biotechnologie kehrte nach 2009 und 2013 in die österreichische Hauptstadt zurück – und setzte mit rund 6.000 Teilnehmern aus 60 Ländern einen neuen Rekord.
Effizientes Partnering trifft auf Wiener Wissenschaft
Mit rund 33.000 vorab vereinbarten One-to-One-Meetings bestätigte die BIO-Europe ihren Ruf als zentrale Plattform für Kooperation, Geschäftsentwicklung und technologische Impulse innerhalb der Biotech-Branche. Wien bot dafür das ideale Umfeld: eine Stadt mit großer Forschungstradition, hervorragenden Standortfaktoren und einem dynamischen Life-Sciences-Ökosystem.
Das VIECON – Vienna Congress & Conference Center diente als Hauptvenue. Ergänzend sorgten eine Welcome Reception im Rathaus sowie ein festlicher Abendempfang in der HOFBURG Vienna für ein Ambiente, das Tradition und Moderne elegant vereinte. Zahlreiche Side Events – darunter eine Boehringer Ingelheim Site Tour, das Europe-China Biotech Business Forum oder ein exklusives „Bloomberg Dinner & Discussion“ – rundeten das Programm ab.
Starke österreichische Beteiligung
LISAvienna, der Wiener Life-Sciences-Cluster, füllte seine Gastgeberrolle mit viel Engagement aus. Als Regional Host Sponsor vermittelte die Plattform gezielt Kontakte zwischen internationalen Branchenvertretern und der österreichischen Forschungs- und Unternehmenslandschaft.
Fast 260 Fachkräfte aus Österreich, vertreten durch mehr als 130 Unternehmen und Forschungseinrichtungen, nutzten die Chance zum Austausch mit globalen Entscheidungsträgern der Biotech-Szene. Auch zahlreiche Start-ups profitierten von der internationalen Sichtbarkeit – nicht zuletzt dank des Gemeinschaftsstands unter der Marke LISA – Life Science Austria.
Die Stadt Wien sowie das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus betonten in ihren Grußworten den hohen Stellenwert der Life Sciences für den Wirtschaftsstandort. Austria Wirtschaftsservice und Wirtschaftsagentur Wien präsentierten ergänzende Unterstützungsangebote.
Hochkarätige Stimmen und Zukunftsthemen
24 heimische Unternehmen und Forschungseinrichtungen stellten in Kurzvorträgen ihre Innovationen vor. Darüber hinaus war österreichisches Know-how im gesamten Konferenzprogramm präsent. Zu den Highlights zählten die Beiträge von Regina Hodits (Angelini Ventures) und Michaela Fritz (MedUni Wien).
Inhaltlich standen Themen wie Innovationsfinanzierung, regulatorische Rahmenbedingungen, internationale Wettbewerbsfähigkeit sowie Diversität und Frauenförderung in Führungsrollen im Zentrum. Ein besonderer Impuls ging vom EIB Summit for Women Leaders in Life Sciences aus, das als Satellitenevent stattfand.
Verantwortungsvoll organisiert: Nachhaltigkeit und Inklusion
Auch in puncto nachhaltige Veranstaltungsorganisation setzte die BIO-Europe 2025 Maßstäbe. Der Veranstalter EBD Group – Teil von Informa Connect – präsentierte ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept mit Maßnahmen zur Emissionsreduktion, regionalen Dienstleisterstrukturen und verantwortungsvoller Reiselogistik. Der Begrüßungsempfang im Rathaus wurde als ÖkoEvent umgesetzt, der LISA-Gemeinschaftsstand erhielt für sein besonders nachhaltiges Konzept die Auszeichnung Better Stands Gold.
Wien zeigt kulturelle Stärke
Abseits des fachlichen Austauschs bot Wien ein stimmiges kulturelles Rahmenprogramm. Eine „Alles Walzer“-Session und musikalische Darbietungen junger Talente der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien begeisterten die Gäste und transportierten den besonderen Spirit der Stadt.
„Wien hat Innovation und Tradition gekonnt miteinander verknüpft, sich als einer der wichtigsten europäischen Life Sciences Standorte präsentiert und einen wunderbaren Rahmen für Top Level Gespräche geboten, die heute wichtiger sind denn je“, so Philipp Hainzl, Geschäftsführer LISAvienna.
Wien: Starker Standort mit internationaler Strahlkraft
Mit über 750 Unternehmen und Einrichtungen im Bereich Life Sciences und mehr als 49.000 Beschäftigten zählt Wien zu Europas führenden Standorten. Global Player wie Boehringer Ingelheim und Takeda betreiben hier Forschung und Produktion, während ein innovationsstarkes Start-up-Ökosystem stetig wächst.
Quelle: Messe & Event Magazin
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