Mit einem klaren Fokus auf Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und leistbaren Klimaschutz ist die Energiesparmesse in Wels zu Ende gegangen. Drei Tage lang präsentierten Aussteller innovative Lösungen rund um erneuerbare Energie, energieeffiziente Gebäude und moderne Heizsysteme. Mehr als 80.000 Fach- und Privatbesucher nutzten die Messe als Informations- und Networkingplattform.
Eröffnet wurde die Energiesparmesse von Norbert Totschnig, Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, sowie Elisabeth Zehetner, Staatssekretärin für Energie. Beide betonten die zentrale Rolle der Energieeffizienz als kostengünstigsten Hebel für mehr Klimaschutz und nachhaltige Versorgungssicherheit.
„Die günstigste Energie ist jene, die nicht verbraucht wird! Energie zu sparen ist daher der wirksamste Hebel für Klimaschutz und leistbare Energie“, so Norbert Totschnig bei der Eröffnung. Effizienter Ressourceneinsatz senke dauerhaft Kosten und stärke Haushalte, Gemeinden und Betriebe gleichermaßen. „Hierbei geht es nicht um Verzicht, sondern um eine nachhaltige Transformation mit technologischem Fortschritt und Vernunft.“
Auch die Verbindung von Leistbarkeit und langfristiger Transformation stand im Mittelpunkt. „Wir entlasten die Menschen direkt bei den Stromkosten und schaffen gleichzeitig Planungssicherheit. Damit stellen wir sicher, dass die Energiewende nicht zur sozialen Frage wird, sondern für alle machbar bleibt. Wer Energie spart, soll profitieren und wer Unterstützung braucht, soll sie auch bekommen. Gleichzeitig schaffen wir stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der Netze, für erneuerbare Erzeugung und für Innovationen, die unseren Strommarkt zukunftsfit machen. Leistbarkeit heute und Effizienz für morgen gehen damit erstmals Hand in Hand“, erklärte Elisabeth Zehetner im Energie-Talk.
Großen Zuspruch verzeichnete auch der Stand von klimaaktiv. Die Klimaschutzinitiative des Bundes informierte zu hochwertigen Gebäudestandards, nachhaltigen Quartierslösungen, erneuerbarer Wärme, effizienter Mobilität sowie zu Förderungen und Energiegemeinschaften. Ein begleitendes Vortragsprogramm lieferte praxisnahe Einblicke und konkrete Umsetzungsbeispiele für Gemeinden, Unternehmen und private Bauherren.
Ein weiteres Thema war die Geräte-Retter-Prämie der Bundesregierung, die auf Ressourcenschonung und Abfallvermeidung setzt. „Wer repariert statt wegzuwerfen, spart Ressourcen, reduziert Elektroschrott und senkt den Energieverbrauch. Das entlastet Haushalte und Umwelt gleichermaßen“, betonte Totschnig.
Mit ihrem breiten Informationsangebot und zahlreichen Innovationen hat die Energiesparmesse Wels einmal mehr ihre Rolle als zentrale Plattform für zukunftsfähige Energielösungen in Österreich unterstrichen. Sie zeigte praxisnah, wie sich Energieverbrauch senken, Ressourcen schonen und Kosten nachhaltig reduzieren lassen.
Quelle: Messe & Event Magazin
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