Beim 7. Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT) sind im Ferry Porsche Congress Center in Zell am See herausragende Kongress- und Tagungslocations ausgezeichnet worden. Verliehen wurde der Preis von Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner. Der Innovationspreis wird gemeinsam vom Bund und den Bundesländern ausgeschrieben und würdigt Veranstaltungsstätten, die mit innovativen Konzepten, nachhaltigen Lösungen und regionaler Wertschöpfung neue Maßstäbe setzen.

„Österreich zählt seit Jahrzehnten zu den gefragtesten Kongressdestinationen weltweit. Kongresse und Tagungen sind starke Impulsgeber für Standort und Region: 2025 wurden rund 1,9 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Kongressen, Firmentagungen und Seminaren gezählt und mit 4,26 Millionen Nächtigungen ein neuer Höchstwert erreicht. Das zeigt: Diese Veranstaltungen bringen Gäste nach Österreich, füllen Hotels und Gastronomie, schaffen Arbeitsplätze und stärken die regionale Wertschöpfung – oft weit über die Veranstaltung selbst hinaus. Mit dem Österreichischen Innovationspreis Tourismus holen wir jene Veranstaltungsstätten vor den Vorhang, die mit Professionalität, Innovationskraft und Nachhaltigkeit zeigen, wohin sich der Kongress- und Tagungstourismus entwickeln kann. Das ist genau der Anspruch unserer Vision T: mehr Wertschöpfung, mehr Wertschätzung und mehr Werterhalt im österreichischen Tourismus“, so Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.

Sieger in drei Kategorien

Die Auszeichnung wurde entsprechend der Kapazität des größten Veranstaltungsraums in drei Kategorien vergeben.

In der Kategorie 10 bis 200 Teilnehmer setzte sich der BioArt Campus (Salzburg) durch. Platz zwei ging an Hannersberg (Burgenland), Rang drei an die Propstei St. Gerold (Vorarlberg).

In der Kategorie 201 bis 1.000 Teilnehmer gewann der Loxone Campus (Oberösterreich). Das Congress Center Baden (Niederösterreich) belegte den zweiten Platz. Den dritten Rang teilten sich die Lechwelten (Vorarlberg) sowie die Halle E+G (Wien).

In der Kategorie über 1.000 Teilnehmer wurden das Austria Center Vienna und das Festspielhaus Bregenz ex aequo als Sieger ausgezeichnet. Den dritten Platz erreichte das scalaria eventresort (Oberösterreich).

Die Preisgelder in Höhe von 5.000, 3.000 beziehungsweise 2.000 Euro werden jeweils zur Hälfte vom Bund und dem jeweiligen Bundesland finanziert.

Jury würdigt Innovation und Nachhaltigkeit

Nach Einschätzung der Jury überzeugt der BioArt Campus als einzigartiges Vorzeigeprojekt für das Bioland Salzburg. Besonders hervorgehoben wurden die konsequente regionale Ausrichtung, die Verbindung von Bildung, Genuss und Nachhaltigkeit sowie die multifunktionale Nutzung der Location.

Der Loxone Campus erhielt die Auszeichnung als praxisnahes Beispiel für ein innovatives Gästeerlebnis. Die Jury würdigte insbesondere die gelungene Verbindung von intelligenter Gebäudeautomation, Architektur und Tourismus sowie den wirtschaftlichen Impuls für die Region.

In der Kategorie der Großveranstaltungsstätten überzeugte das Austria Center Vienna mit seinem Fokus auf Modernisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie seiner Bedeutung für den internationalen Kongressstandort Wien. Das Festspielhaus Bregenz punktete unter anderem mit seinem Engagement für Innovation in der Kongressbranche, der internationalen Vernetzung und seinem nachhaltigen Energiekonzept.

Anerkennungen für weitere Veranstaltungsstätten

Anerkennungsurkunden gingen an die Forstliche Ausbildungsstätte FAST Ossiach (Kärnten), das Steigenberger Hotel & Spa Krems (Niederösterreich), die DOPA3 – Premium Lounge (Oberösterreich), das Seminar- und Eventcenter „Weitblick“ im Genuss Gasthaus Kohlröserlhütte (Steiermark), das coolnest Design Hotel (Tirol), die Strandbar Herrmann (Wien), das Hotel Sandwirth (Kärnten), das Kavalierhaus Klessheim (Salzburg), das IMLAUER Hotel Schloss Pichlarn (Steiermark), den Rasmushof Hotel Kitzbühel (Tirol), das Ferry Porsche Congress Center (Salzburg) sowie Congress Innsbruck, Messe Innsbruck und congresspark igls (Tirol).

Quelle: Messe & Event Magazin

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Kategorien: Messebau

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