Beim Sommerfestival der Autostadt 2026 in Wolfsburg sorgten 37 Robe Forte und iForte Movinglights sowie 37 Tarrantula LED-Wash-Lights für eindrucksvolle Lichtinszenierungen auf der Laguna Stage. Sechs Wochen lang begeisterte das Open-Air-Event rund 358.000 Besucher mit internationalen Stars, aufwendiger Bühnentechnik und einem anspruchsvollen Sicherheitskonzept.

Vom 3. Juli bis zum 16. August 2026 wurde die Wasserfläche der Autostadt in Wolfsburg zur Bühne für ein hochkarätiges Live-Programm. Künstler wie Rita Ora, Zucchero, Robin Schulz, Alan Walker, Milow und Calum Scott standen auf dem Programm. Die zentrale Herausforderung: Die Hauptbühne befand sich direkt auf dem Wasser und musste zugleich den technischen, logistischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen der zahlreichen Gastproduktionen gerecht werden.

„Besonderes Augenmerk wurde auf die Entwicklung von universell einsetzbaren Festivalbühnen gelegt“, betont Kilian Lemmer, Technical Director des Sommerfestivals. Die Konstruktion musste so ausgelegt sein, dass sie unterschiedlichste Gastproduktionen ohne größere Anpassungen aufnehmen konnte. Mit einer Spielfläche von rund 14 mal 11 Metern und einer lichten Dachhöhe von etwa neun Metern bot die Laguna Stage dafür die passende Grundlage.

Robe Movinglights für flexible Lichtkonzepte

Für die Umsetzung der 56 Live-Konzerte setzte der Projektpartner DLP Motive unter der Leitung von Kevin Witt auf Scheinwerfersysteme von Robe. Gefragt war ein Setup, das hohe Lichtleistung mit Zuverlässigkeit und Flexibilität verbindet und zugleich den Anforderungen internationaler Lichtdesigner gerecht wird.

Das Rückgrat der Lichtinszenierung bildeten 37 Robe Forte und iForte Movinglights. Die Scheinwerfer zeichnen sich durch präzise Positionierung, hochwertige Optiken, hohe Kontraste bei Gegenlichtanwendungen, schnelle Bewegungsabläufe und hohe Helligkeit aus. Forte und iForte sind technisch weitgehend identisch und unterscheiden sich insbesondere durch das IP65-Schutzsystem des iForte.

Ergänzt wurde das Setup durch 37 Robe Tarrantula LED-Wash-Lights. Sie ermöglichen sowohl enge Beams mit einem Abstrahlwinkel von vier Grad als auch großflächige Wash-Effekte bis zu 50 Grad und Single-Pixel-Effekte. Für intensive Beams und zusätzliche visuelle Akzente kamen außerdem acht Robe Mega Pointe zum Einsatz.

Virtuelle Workflows erleichtern Gastproduktionen

Auch im Frontbereich war das Lichtkonzept auf die besonderen Anforderungen des Festivalbetriebs abgestimmt. Zwei leistungsstarke Robe Forte übernahmen die frontale Ausleuchtung der Acts. Auf dem FOH-Turm kamen zudem zwei spezielle Followspot-Controller zum Einsatz, über die die dedizierten Verfolgerscheinwerfer präzise gesteuert wurden.

Um den Gasttechnikern die Vorbereitung zu erleichtern, setzte die Produktion auf virtuelle Workflows. „Um den Gasttechnikern der internationalen Acts die Vorbereitung zu erleichtern, konnten das Showfile und entsprechende MVR-Dateien den Produktionen vorab zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Kilian Lemmer. Dadurch konnten die Gast-Operator ihre vorprogrammierten Shows bereits im Vorfeld auf das technische Setup in Wolfsburg abstimmen. Das erleichterte die Integration unterschiedlicher Produktionen und trug zu reibungslosen Abläufen vor Ort bei.

Zuverlässige Technik bei wechselhaftem Wetter

Neben der komplexen Lichttechnik stellte das Sommerwetter eine zusätzliche Herausforderung dar. Über die sechs Wochen hinweg musste das Sicherheitsmanagement auf mögliche Gewitter und Starkwind vorbereitet sein. Eine kontinuierliche meteorologische Begleitung half dabei, Risiken frühzeitig einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu treffen.

Dass sich das Veranstaltungskonzept auch unter widrigen Bedingungen bewährte, zeigte sich beim Auftritt von OneRepublic. Roland Kalweit, Entertainment Manager der Autostadt, erinnert sich: „Ein Highlight für mich persönlich war der Auftritt von OneRepublic, bei dem mehr als 9000 Menschen ausgelassen im Regen gefeiert haben.“

Das Zusammenspiel aus durchdachter technischer Planung, geeigneter Ausrüstung und konsequentem Sicherheitsmanagement ermöglichte es, auch solche wetterbedingten Situationen in den Festivalbetrieb zu integrieren.

2027: Neue Hauptbühne an den Autotürmen

Nach dem erfolgreichen Festivalsommer richtet sich der Blick bereits auf 2027. Vom 9. Juli bis zum 22. August soll „Das Autostadt Festival“ mit einem weiterentwickelten Veranstaltungskonzept eine neue Ära einläuten. Im Mittelpunkt steht eine neue Open-Air-Hauptbühne direkt an den ikonischen Autotürmen. Mit ihr soll sich die Ticketkapazität nahezu verdoppeln.

Ergänzt wird das Programm weiterhin durch bewährte Attraktionen wie „Cool Summer Island“, die Porsche-Bühne und Mitmachangebote für Familien. Die vergrößerte Eventfläche soll Wolfsburg als Konzertstandort weiter stärken. Erste bestätigte Acts für 2027 sind Die Fantastischen Vier, Roland Kaiser, Tream, Marteria und Michael Patrick Kelly, die im Rahmen ihrer regulären Tourneen in der Autostadt auftreten werden.

Quelle: Messe & Event Magazin

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Kategorien: Messebau

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